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Wien nähert sich 2-Millionen-Marke

Mariahilferstraße Header ©Privat


In Wien leben aktuell etwa 1,78 Millionen Menschen. Laut MA23 sollen es noch vor dem Jahr 2030 mehr als 2 Millionen sein. Wie es zu diesen Zahlen kommt und in welchen Stadtgebieten die Statistik ein starkes Plus prognostiziert, lest ihr hier.

 


Bisherige Entwicklung + Prognose


In den vergangenen 20 Jahren verzeichnete Wien einen Zuwachs von 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Laut der aktuellen Untersuchung der MA 23 (Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik) geht die sogenannte "Kleinräumige Bevölkerungsprognose" davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren 1,95 Millionen Personen in der österreichischen Bundeshauptstadt leben werden (+ 175.000). Im Jahr 2029 sollen es sogar 2,043 Millionen sein. Im Vergleich zu heute ist das ein Anstieg von 15 Prozent. Wien ist damit eine der am schnellsten wachsenden Städte in der EU. Schon jetzt liegen wir im Ranking der größten Städte der EU auf Platz 7.

 


Die Entwickungsprognosen für die 23 Gemeindebezirke


Die Rechnung ist einfach: Wo viel gebaut wird, kann man mit mehr Zuwachs rechnen. In Leopoldstadt, Favoriten, Brigittenau und Donaustadt wird das massiv spürbar sein. Deutlich unter dem Durschnitt wird das Bevölkerungswachstum in den Innenstadtbezirken Wieden und Margareten sowie in den Stadtbezirken in Gürtelnähe wie Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Währing ausfallen. Rückläufe und stagnierende Entwicklungen werden aufgrund der höheren Sterberate, keiner nennenswerten Bautätigkeit und stärkeren Binnenwanderungsverlusten in der Inneren Stadt, in Hietzing und Döbling prognostiziert.
 


Im Detail:


   
  1, Innere Sadt: -   11,0 Prozent
  2, Leopoldstadt: +   20,8 Prozent
  3, Landstraße +   18,7 Prozent
  4, Wieden +     8,2 Prozent
  5, Margareten +   10,2 Prozent
  6, Mariahilf +   19,9 Prozent
  7, Neubau +   14,0 Prozent
  8, Josefstadt +   15,4 Prozent
  9, Alsergrund +   14,3 Prozent
10, Favoriten +   21,2 Prozent
11, Simmering +   12,2 Prozent
12, Meidling +   12,4 Prozent
13, Hietzing -     2,0 Prozent
14, Penzing +    3,2 Prozent
15, Rudolfsheim-Fünfhaus +    4,1 Prozent
16, Ottakring +    9,2 Prozent
17, Hernals +   11,1 Prozent
18, Währing +    5,3 Prozent
19, Döbling +/-     0 Prozent
20, Brigittenau +  25,4 Prozent
21, Floridsdorf +  15,7 Prozent
22, Donaustadt +  33,9 Prozent
23, Liesing +  18,6 Prozent

 

Etwa ein Drittel des Bevölkerungszuwachses kommt aus einem Geburtenüberschuss, aber auch der Zuzug aus den Bundesländern und dem Ausland spielt eine wesentliche Rolle. Was die Altersstruktur betrifft, rechnet man damit, dass die Zahl der jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 29 Jahren bis 2024 um etwa fünf Prozent zunimmt. Zugleich schreitet jedoch auch der Alterungsprozess voran. Geht es weiter wie bisher, wird die Generation 60+ von 2014 bis 2044 von 22 auf 27 Prozent steigen.
 

In der 137 Seiten starken Publikation "Wien wächst" findet ihr diese und noch viele weitere Zahlen und Grafiken. Diese steht »hier zum kostenlosen Download bereit!
 


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