Lifestyle

Die richtige Outdoor-Kleidung


 

Bisher ist der Winter in Österreich noch nicht in voller Blüte ausgebrochen. Doch Portale wie wetter.at prognostizieren, dass dieser in großen Schritten auf dem Vormarsch ist. Die Klimabereiche in Österreich tendieren zu unterschiedlichen durchschnittlichen Ausprägungen. Im Osten ist der Sommer in der Regel heiß und der Winter nur mäßig kalt. Die Gebirgsregionen hingegen zeigen sich durch hohen Niederschlag, kurze Sommer und lange Winter aus. Unterschiedliche Prognosen weisen darauf hin, dass es im Januar und Februar zum richtigen Winter kommt, der sogar bis in den März andauern kann. Wer seine Freizeit an der frischen Luft verbringen möchte, braucht sich durch die kalte Jahreszeit nicht abschrecken lassen. „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung“ ist eine Weisheit, die bereits über Generationen hinweg weitergegeben wird. Doch wie kleidet man sich für Winterausflüge im Freien richtig?

 


Robuste Winterjacken


 

Je nach Ausflugsziel und Freizeitaktivität werden an Outdoor-Jacken unterschiedliche Anforderungen gestellt. Daher lassen sich auch verschiedene Kategorien voneinander unterscheiden, die jeweils einen bestimmten Zweck erfüllen:


- Hardshelljacken:

Hadshelljacken sollen Wasser und Wind zuverlässig vom Körper abhalten. Die Regenjacken sind nicht dauerhaft imprägniert, um so – trotz der wind- und wasserabweisenden Eigenschaft – für eine ausreichende Atmungsaktivität zu sorgen. Die als besonders robust geltenden Hadshelljacken eigenen sich insbesondere für den Bergsport.


- Softshelljacken:

Im Gegensatz zu Hardshelljacken zeichnen sich die Softshelljacken durch weicheres Material aus, wobei dieses häufig über einen entsprechend hohen Stretchanteil verfügt. Wie auch die Hardshelljacken sind die Softshells stark wind- und wasserabweisend. Allerdings sind sie nicht wasserdicht. Besondere Modelle, die über eine Windstopper-Membran verfügen, weisen allerdings zu 100 Prozent aufkommenden Wind ab. Da die Softshelljacken Wind und Wasser vom Körper fern halten sollen, sollte man hier wärmende Kleidung unter der Jacke tragen – zum Beispiel eine Fleece-, Kunstfaser- und Daunenjacke, die Wärme generiert, welche wiederum durch die Softshelljacke konserviert werden kann.


- Fleece-, Kunstfaser- und Daunenjacken:

Die primäre Aufgabe von Fleece-, Kunstfaser- und Daunenjacken sind Isolation, Rückhalt und Speicherung von Wärme. In Kombination mit Softshelljacken erfüllen die Jacken ihren Zweck ideal. Während es bei Fleece- und Kunstfaserjacken auf das Flächengewicht ankommt, spielt bei Daunenjacke die Füllmenge eine zentrale Rolle, die in hoher Menge vertreten sein sollte.


- Doppel-, Ski- und Winterjacken:

Doppel- Ski- und Winterjacken verbinden die Eigenschaften der Kombination aus Softshelljacke mit Fleece-, Kunstfaser- oder Daunenjacke. Neben dem Schutz vor Wind und Wasser verfügen die Doppel-, Ski- und Winterjacken nach Anbieterinformationen über ausreichende Möglichkeiten zur Generierung und Isolation von Wärme.

 


Was wird fürs Wintercamping benötigt?


 

Für Abenteuerlustige ist das Wintercamping eine tolle Erfahrung in der Natur. Um Gefahren vorzubeugen, sollte man hier jedoch einige Regeln beachten und entsprechende Vorkehrungen treffen. Dazu zählen in erster Linie das Equipment und die Ausrüstung, die für das Wintercamping erforderlich sind:


- Für den Schlafsack können Modelle als Daunenschlafsack oder Kunststoffschlafsack eingepackt werden. Unabhängig von der Modellvariante ist hier die Angabe des Herstellers bezüglich der Temperaturbereiche wichtig. Diese geben konkret an, bis zu welcher Temperatur der Schlafsack geeignet ist.


- Für eine gute Wärmeisolation ist beim Wintercamping die Isomatte nicht zu vergessen. Als Schaumstoffisomatten oder aufblasbare Matte sollten Camper die Mindestdicke beachten, die zwischen zwei und vier Zentimeter betragen sollte.


- Wer sich nicht mit Wohnwagen oder Wohnmobil zum Wintercamping aufmacht, sollte beim Zelt auf ein spezielles Winterzelt bauen. Im Gegensatz zu anderen Modellen hält das Winterzelt höhere Windgeschwindigkeiten und Gewichtsbelastungen durch Schnee aus.


- Bei frostigen Temperaturen sollte man als Selbstversorger bei der Wahl des Campingkochers auf einen Benzinkocher zurückgreifen. Andere Modelle wie Gaskocher oder Spirituskocher sind bei kalten Temperaturen nicht oder nur bedingt geeignet.


- Wintercamping erfordert eine gute Ausrüstung, die für eine ausreichende Wärmegeneration und Wärmeisolation sorgt. Mit einer Zeltunterlage, bei der auf eine ausreichende Materialdicke geachtet werden sollte, kann Bodenfrost vermieden und damit für ein angenehmeres Campingerlebnis gesorgt werden. Trotz einer schützenden Zeltunterlage sollte man jedoch nicht auf eine gute Isomatte verzichten.

 


Was ist bei einem längeren Ausflug zu bedenken?


 

Wintercamping kann neben dem Spaß und Abenteuer auch Gefahren mit sich bringen. Wer sich zum frostigen Erlebnis in der Natur entschließt, sollte daher unbedingt einige Verhaltensregeln und Sicherheitstipps beim Campen berücksichtigen:


- Bekleidung:

Die Bekleidung beim Wintercampen kann für ein hohes Maß an Sicherheit sorgen. Neben langen Unterhosen sollten Camper auf Handschuhe, warme Socken, Fleece Pullover, festes Schuhwerk und zweckerfüllende Jacken nicht verzichten. Wichtig ist es, sich mit der Bekleidung im Schichtenprinzip zu tragen. So kann bei zunehmender Kälte für ausreichend Wärme gesorgt und Schweiß bei aufkommender Hitze vermieden werden.


- Vor Nässe schützen:

Um Bekleidung wie Schuhe und Socken vor Nässe zu schützen, sollten diese im Zelt aufbewahrt werden. Ist die Kleidung bereits nass, hat sie im Zelt allerdings nichts mehr verloren. Auch für das Zelt ist es wichtig, dieses vor Nässe zu schützen.


- Zelt aufstellen:

Um letztlich sicher das Zelt aufzubauen, sollte man dies vor Beginn des Campingtrips bereits üben. Mit ausreichend Übung dürfte es auch unter erschwerten Bedingungen wie starkem Schneetreiben möglich sein, das Zelt problemlos aufzustellen. Für die Wahl des richtigen Platzes gilt außerdem, dass das Zelt nicht in der Nähe von Flüssen oder Bächen aufgestellt werden sollte, da hier die Gefahr eines Erdrutsches besteht.


- Unbekanntes Gelände vermeiden:

Wichtig ist es darüber hinaus auch, niemals auf verschneites unbekanntes Gelände zu fahren, da man nicht weiß, was sich unterhalb der Schneedecke befindet.


- Nicht alleine campen:

Ein Ausflug in die Abgelegenheit und Einsamkeit kann eine schöne Erfahrung sein. Allerdings sollte diese beim Wintercampen unbedingt vermieden werden. Wer sich in der Einsamkeit verletzt oder auf Hilfe angewiesen ist, findet in der Abgeschiedenheit eher selten andere Camper. Zum einen sollte man daher nicht alleine zum Wintercampen aufbrechen, zum anderen ist es ratsam, in der Nähe von anderen Campern das Zelt aufzustellen.

 

Outdoor-Bekleidung Header 2 600 ©© Antranias (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Mit der richtigen Kleidung ist man immer auf den Winter vorbereitet. © Antranias (CC0-Lizenz) / pixabay.com

 


Fazit


 

Wer in den Wintermonaten Campen gehen möchte, sollte sich geeignete Bekleidung zulegen. Neben der Bekleidung müssen Camper außerdem einige sicherheitsrelevante Aspekte berücksichtigen, um Gefahren zu vermeiden. Beispielsweise ist es nicht ratsam, sein Abenteuer Wintercampen alleine vorzunehmen. Wer dies beachtet, kann jedoch beim Wintercamping viel Spaß haben.
 


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