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Die heimischen Morgenrituale

Aufwachen Header ©Shutterstock I Andrey Bondarets

© Andrey Bondarets I Shutterstock


"Nur noch fünf Minuten", haben wir uns erst heute Morgen wieder gedacht und im Halbschlaf nach der Schlummer-Taste gesucht (und sie zum Glück auch gefunden). Einer aktuellen Studie zufolge geht es gut einem Fünftel der ÖsterreicherInnen regelmäßig genauso. Das hat Marketagent.com im Auftrag von IKEA Österreich herausgefunden. Was das Unternehmen sonst noch über die Aufwachrituale des Landes weiß, verraten wir euch hier.

 

► Wir sind Frühaufsteher

Der Durchschnittsbürger steigt um 6.14 Uhr auf und verlässt das Haus exakt 70 Minuten später - also um 7.24 Uhr. Doch wie sieht das genau aus? Der Studie zufolge steht ein Viertel der Menschen bereits zwischen 5.30 und 6.00 Uhr auf. Ein weiteres Viertel sogar noch früher. Gute 15 Prozent müssen das Haus vor 6.00 Uhr verlassen. Nach 8.00 Uhr aufstehen ist ein Luxus, der nur 4 Prozent der Bevölkerung vergönnt ist. Allerdings können immerhin 20,2 Prozent das Haus nach 8.00 Uhr verlassen.

Gute Nachricht für alle Städter: Wer in einem Ballungszentrum wohnt, kann im Schnitt um eine halbe Stunde länger schlafen als Menschen aus Gemeinden, in denen nur bis zu 5.000 Einwohner leben (6.04 Uhr vs. 6.28 Uhr).


► Frühaufsteher: ja! Morgenmuffel: auch!

Nur weil wir früh aus dem Bett müssen, heißt das noch lange nicht, dass wir das auch gerne tun. Schließlich kommt die zu Beginn erwähnte Schlummer-Taste nicht ohne Grund oft und gerne zum Einsatz. Zwei Fünftel der ÖsterreicherInnen bezeichnen sich als Abendmenschen - bei den Frauen ist der Wert sogar noch höher. Mit dem Alter macht der frühe Weckruf allerdings zunehmend weniger Probleme.


Verschlafen? Passiert uns doch nicht!

Zwei Drittel der ÖsterreicherInnen verschlafen eigenen Angaben zufolge nie. Lediglich 11 Prozent geben zu, einmal im Jahr nicht aus den Federn zu kommen. Das scheint allerdings erst mit dem Alter zu kommen. Die unter 19-Jährigen überhören den Wecker nämlich durchschnittlich gleich 17 Mal im Jahr - Zuspätkommen inklusive!


Frauen oder Männer - wer braucht Morgens länger?

Die Auswahl der Kleidung dauert bei Frauen doppelt so lange wie bei Männern (6 vs. 3 Minuten). Mehr Stress haben der Studie zufolge die Frauen. Sie sind es oft, die die Kinder für Schule oder Kindergarten fertig machen (13,5 vs. 7,6 Prozent), diverse Tätigkeiten im Haushalt erledigen (Blumen gießen, putzen, etc.) und sich wahrend des Frühstücks mit anderen Familienmitgliedern unterhalten (mehr als ein Drittel vs. ein Viertel bei den Männern). Prinzipiell geht die Kommunikation bei Tisch aber stark zurück.


► "Frühstücken wie ein Kaiser" war gestern

Die gute Nachricht: Beinahe die Hälfte aller Befragen gibt an, zumindest einen Kaffee, Tee oder Saft zu sich zu nehmen, bevor er / sie das Haus verlässt. Ein richtiges Frühstück zu Hause lässt ein Viertel der ÖsterreicherInnen aber vollständig aus (20 - 40-Jährige sogar noch häufiger). Die 40 Prozent, die eine morgendliche Mahlzeit zu sich nehmen, erledigen das meist innerhalb von 10 Minuten (16,5 Prozent in 1 bis 5 Minuten, 24 Prozent benötigen zwischen 5 und 10 Minuten).


► Morgens erwacht auch das Smartphone

iPhone & Co. haben bei 57,8 Prozent der Befragten den Wecker ersetzt. Bei den 14- bis 19-Jährigen ist das Smartphone bei 88,8 Prozent schon in der Früh voll im Einsatz - bei einem großen Teil auch schon im Bett. Bei den 20- bis 30-Jährigen sind es auch noch vier Fünftel.

 


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