Tipps

Coole Radtouren in Österreich



Mit dem Fahrrad entspannt auf Tour sein – das ganze Jahr lang!



Als Alternative zu den üblichen Fortbewegungsmitteln auf Reisen hat es in den letzten Jahren das Fahrradfahren zu größter Beliebtheit gebracht. Die Vorteile dieses Open Air-Vergnügens liegen auf der Hand: Biker sind die ganze Zeit an der frischen Luft, können die e Strecken genauso planen, wie es ihnen gefällt und sie treiben zudem noch Sport. Je nach Fitnessgrad und Geschmack kann sich jeder die Streckenabschnitte und Pausen einrichten.


Längere Pausen lassen sich hervorragend mit der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten verbinden. Auch die Rast unter einem schattigen oder an einem abgelegenen Plätzchen ist ein schöner Teil der Reise.

 


Für jeden Radfahr-Typ geeignet



Fahrrad zu fahren ist auch in Österreich ein Riesen-Trend geworden, dafür sprechen die Erhebungen des Bundesministeriums für Verkehr. In rund 75 % aller österreichischen Haushalte sind inzwischen Fahrräder vorhanden. Meist gibt es sogar mehr Fahrräder als Personen. Das deutet darauf hin, dass für unterschiedliche Zwecke wie Einkaufen, Sport oder auch Touren unterschiedliche Fahrräder angeschafft werden. Im Zeitraum von 1974 bis 2010 ist nach Schätzungen der Statistiker der Anteil von 49% auf 75% gestiegen. Davon sind die allermeisten Fahrräder in der Altersgruppe der 30- bis 44-jährigen zu finden. Je weniger Einwohner in einem Ort wohnen, desto mehr Fahrräder sind dort prozentual vorhanden. Dabei besitzt die Gruppe der Besserverdienenden die meisten Fahrräder.


Der beliebteste Zweck des Radfahrens ist inzwischen eindeutig Sport treiben und das Spazierenfahren. Wer es sich leisten kann, legt dann natürlich Wert auf ein top ausgestattetes Touren- oder Rennrad. Aber fortbewegen kann sich mit dem Fahrrad fast jeder und so sind auch Radtouren für ganz unterschiedliche Ansprüche möglich. Der sportliche Radfahrtyp will damit möglichst viele Kilometer am Tag herunterreißen, der gemütliche Freizeitradler legt Wert auf entspanntes Fahren und Pausen an schönen Orten.

 

Radfahren in Österreich - Abb. 2 - 600px ©pixabay.com © WaldNob (Creative Commons CC0)

Ein gutes Fahrrad mit guter Ausstattung ist entscheidend

Bild: pixabay.com © WaldNob(Creative Commons CC0)

 


Die richtige Ausrüstung macht‘s



Das allerwichtigste für eine gelungene Fahrradtour ist natürlich das Fahrrad. Hat man ein eigenes gut ausgestattetes Rad, sollte man vor allem vor einer ausgedehnten Radtour sein Fahrrad von der Werkstatt des Vertrauens checken lassen: Funktionieren die Bremsen, sind die Gänge richtig eingestellt, funktioniert das Licht? Ist eine längere Tour geplant, sollte das Rad auch einen passenden Sattel aufweisen, denn immerhin verbringt der Radfahrer darauf einige Stunden sitzend am Tag.


Wer kein eigenes Fahrrad besitzt, mit dem er problemlos eine Tour radeln kann, wendet sich an den Fachmann. Es gibt viele Fahrradanbieter mit einer guten Beratung rund um den Kauf eines Fahrrads. Die Wahl sollte auf ein Modell fallen, das sich für den hauptsächlichen Nutzungszweck des Rads am besten eignet. Es macht einen Unterschied, ob dieses Rad nur zum Einkaufen oder für längere Touren genutzt werden soll. Es gibt übrigens in zahlreichen größeren Städten Fahrradverleiher, die für einen guten Preis hochwertige Fahrräder anbieten.
 


Gut geplant ist halb getourt - Was gehört noch zu einer guten Ausrüstung bei einer Radtour?



• Fahrradhelm

Ein guter Fahrradhelm kann Leben retten! „Oben ohne“ zu fahren kommt für Radsportler dabei nicht in Frage, das wäre schlicht zu leichtsinnig. Ob Mountainbike-, Rennrad- oder Cityhelm: Wichtig sind die gängigen Sicherheitsnormen und einschlägigen Prüfsiegel – richtig passen sollte der Helm natürlich auch.


• Bekleidung

Eine gute Bekleidung ist gerade bei ausgedehnten Touren wichtig. Sie sollte leicht, schnell trocknend und dehnbar sein. Eine funktionale Outdoor-Bekleidung hat sich da schon vielfacht bewährt. Es gibt inzwischen einen großen Markt für die passenden Trikots, Fahrradhosen, Fahrradjacken oder auch Handschuhe. Grundsätzlich gilt: je sportlicher der eigene Anspruch und das Fahrrad, desto ausgeklügelter die Fahrradbekleidung. Ist es draußen kühler, bietet sich die Kleidung in Schichten an. Beim Fahrradfahren wird der Körper warm, deswegen sollte lieber eine Schicht ausgezogen werden können, statt in zu dicker Kleidung zu schwitzen. Die passenden Schuhe sind dabei auch zu beachten. Gerade wenn der Radfahrer nicht nur auf dem Rad sitzen will, sondern weitere Outdoor-Abenteuer mit auf der Reise einplant, sollten es schon die richtigen Boots sein.


• Regenschutz

Regenjacken sollen den Fahrer trocken halten – doch wird die Jacke auch einmal länger am Stück getragen, sollten sie atmungsaktiv und gut belüftet sein. Spezielle Membranen sind dazu die beste Lösung. Bei Fahrrad-Regenjacken sind ein verlängertes Rückenteil sowie wasserdichte Taschen und abgedichtete Zipper empfehlenswert.


• Fahrradtaschen

Dauert die Tour etwas länger unterwegs und es steht eine Übernachtung im Freien an, dann ist es ratsam, geräumige und wetterfeste Fahrradtaschen anzubringen. Auf Packtaschen rechts und links oder auf Lenkertaschen kann auch eine kleine Campingausrüstung untergebracht werden. Falls eine Gruppe oder Familie die Tour unternimmt, ist ein Fahrradanhänger zu überlegen.


• Unterhaltung

Mit Musik radelt es sich noch besser! Ob man auf seiner Radtour allein radelt und Kopfhörer nutzt oder zu zweit unterwegs ist und die Pausen füllen will: Mit dem Radioplayer von ENERGY ist stets die aktuelle Lieblingsmusik dabei!


Wer nicht draußen nächtigen will, reserviert entlang der geplanten Route im Voraus. Gerade für Freizeitradler bietet sich eine erholsame Übernachtung nach einer ausgedehnten Radstrecke an. Eine gute Streckenkarte mit entsprechenden Radwegen ist ebenfalls zu empfehlen.

 

Radfahren in Österreich - Abb. 3 - 600px ©pixabay.com © Taliesi (Creative Commons CC0)

Ein Hoch aufs Radeln!

Bild: pixabay.com © Taliesi (Creative Commons CC0)

 

Das Radfahren boomt – auch bei kühleren Temperaturen! Inzwischen setzen sich österreichische Fahrradvereine für die Interessen und Rechte von Radfahrern ein. Nach neuesten Umfragen des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) lassen sich Radfahrer auch in der kalten Jahreszeit kaum abhalten, das Rad zu nutzen. Fast die Hälfte aller Radfahrer fahren auch außerhalb des Sommers mindestens mehrmals die Woche mit dem geliebten Drahtesel los.

 

 


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